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Pennisetum setaceum (Forsk.) Chiov. / Afrikanisches Lampenputzergras (Hessen)

Synonyme


Pennisetum cupreum Hitchc, Pennisetum erythraeum Chiovenda, Pennisetum macrostachyum Fresenius, Pennisetum parisii Trab, Pennisetum phalariodes Schultes, Pennisetum ruppelii Steud, Pennisetum scoparium Chiovenda, Pennisetum spectabile Figari & De Notaris, Pennisetum tiberiadis Boiss, Phalaris setacea Forssk., Einjähriges Lampenputzergras

Allgemeine Arteninformationen


Taxonomie

Samenpflanze Spermatophytina: Familie Poaceae

Kennzeichen

Eine horstbildende Pflanze mit einer Blatthöhe von bis 60 cm und einer Blütenhöhe von bis 120 cm. Ihre Blätter sind grünlich, wechselständig, bogig neigend, lineal, lanzettlich und am Ende spitz. Blüten grau-beige. Die lampenputzerähnliche Blütenstände sind 8-35 cm lang, die Rispe mit kurzen Seitenästen. Nicht winterhart. Verschiedene Sorten im Handel, z.B. 'Rubrum' (Blätter purpurrot mit grünen Ansätzen bis rotbraun), 'Fireworks' (Blätter knallrot) oder 'Purple Majesty' (Blätter rot, einjährig).

Verwechslungsmöglichkeiten: Mit einheimischen Arten nicht zu verwechseln. Anhand der Blüten und Ähren von anderen gebietsfremden Gräsern insbesondere auch aus der Gattung Pennisetum sicher zu unterscheiden.

Biologie und Ökologie

Lebensraum/Lebensweise

P. setaceum bevorzugt im Allgemeinen aride bis semi-aride Umgebungen mit milden Wintern und Sommern. Es wächst häufig in gestörten Gebieten wie entlang von Straßenrändern und Bahndämmen und in Abbaugebieten. Es ist in Wäldern, Grasland, Wüsten und Küstendünen anzutreffen. Es handelt sich um ein mehrjähriges C4-Gras. P. setaceum vermehrt sich hauptsächlich durch Selbstbestäubung, bringt jedoch gelegentlich Samen durch Fremdbestäubung hervor. Wind und Schwerkraft bewegen Pollen innerhalb der Pflanze und zwischen Pflanzen. Samen können für sechs Jahre im Boden lebensfähig bleiben. Samen keimen im späten Frühling bis Frühsommer.

Ausbreitungspfad

Das Lampenputzergras ist eine beliebte Zierpflanze und wurde in Gebieten mit warmem, trockenem Klima weit verbreitet. Es hat sich durch Saatgut aus Kulturpflanzen in die Natur ausgebreitet. Auch in Südeuropa invasiv.

Auswirkungen Invasivität

Es kann Dominanzbestände ausbilden und seltene Pflanzenarten bedrohen. Blätter und Rispen können Hautirritationen auslösen.

Überregionale Verbreitung

  • Herkunft: Afrika, Temperates Asien
  • Verbreitung in Deutschland: kein Nachweis
  • Verbreitung in Hessen: kein Nachweis

Phänologie


Phänogramm

Phänogramm