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Fraxinus pennsylvanica Marshall / Rot-Esche (Sachsen)

Synonyme


Pennsylvanische Esche

Rechtlicher Schutz und Rote Liste


Rote Liste Sachsen:(*)

Allgemeine Arteninformationen


Taxonomie

Da Abgrenzung und Benennung der Art früher umstritten waren, existieren heute zahlreiche Synonyme. Auch die Unterscheidung von Varietäten aufgrund der Behaarung wird seit einigen Jahrzehnten nicht mehr vorgenommen.

Kennzeichen

Zweihäusiger 30-40 m hoher Baum. Die Borke im Alter aschgrau bis braun, grob-rissig und tief gefurcht. Die Jungtriebe meist behaart. Die gegenständigen Blätter sind unpaarig gefiedert, 20 bis 30 cm lang, ganzrandig oder schwach gezähnt. Fiederblättchen, meist 7 bis 9, kurz gestielt, 8 bis 13 cm lang, beiderseits grün und mehr oder weniger behaart, besonders unterseits. Früchte 3 bis 5 cm lange geflügelte Nüsse. Wesentliche Erkennungsmerkmale sind ihre (rost)braunen Knospen und meist behaart e Blattspreiten. Charakteristisch ist ihre leuchtend gelbe Herbstfärbung. Verwechslungsmöglichkeit mit Weiß-Esche (F. americana L.: stets kahle Jungtriebe und kahle Blättchen, deren Unterseite weißlich-grün mit Papillen, außerdem umfasst der Fruchtflügel die Nuss nur an der Spitze und reicht nicht wie bei der Rot-Esche bis zur Mitte).

Lebensweise

Wuchsverhalten: Wächst rasch und kann bei günstiger Wasserversorgung in den ersten 20 Jahren bis zu einen Meter pro Jahr wachsen, danach lässt das Höhenwachstum stark nach. Einzelbäume können nach 6-7 Jahren fruchten, im Bestand nach 10-15 Jahren. Lange Überflutungen in den Auen werden gut überstanden und können etwa die Hälfte der Wachstumsperiode toleriert werden. Die Naturverjüngung ist auf den nassesten Auenstandorten am stärksten. Jungpflanzen sind schattentoleranter als die der einheimischen Esche.
Vegetative Ausbreitung: hohes vegetatives Regenerationsvermögen (Stockausschläge, Stammausschlag, Wurzelbrut)
Generative Ausbreitung: Weibliche Bäume fruktifizieren ab einem Stammdurchmesser von 8-10 cm bzw. einer Höhe von 6 m. Früchte werden mit dem Wind (bis zu 150 m), aber auch mit fließendem Wasser über weite Strecken ausgebreitet. Die Samen bleiben etwa 3-4 Jahre keimfähig.

Überregionale Verbreitung

Herkunftsgebiet: östliches Nord-Amerika
Aktuelle Verbreitung in Europa: in Frankreich und vor allem osteuropäischen Ländern (www.europe-aliens.org)
Aktuelle Verbreitung in Deutschland: heutige Verbreitungsmuster spiegeln die ursprünglichen Anpflanzungen wieder. Im Biosphärenreservat der Flusslandschaft Mittleren Elbe ist die Art häufig (10-20 % des Gehölzbestandes) und aufgrund der starken Verjüngungsfähigkeit aus den Auen nicht mehr zu verdrängen (www.deutschlandflora.de).

Vorkommen


Status Etablierung

Neobiota, etabliert

Bemerkungen Neobiota

(*) Neobiota etabliert, stabil oder in Ausbreitung befindlich

Nachweisabsicherung

Nein

Kurzfristiger Bestandstrend

deutliche Zunahme

Bestand

Aktuelle Verbreitung in Sachsen: Vor allem als Zier- und Forstbaum angepflanzt und nur selten verwildert. Im Raum Nossen/ Rosswein Angabe von 66 Fundpunkten (Uhlmann 2005). Im Raum Leipzig selten angepflanzt und ebenso selten verwildert. In der Oberlausitz kleiner Bestand bei Hoyerswerda z. T. verwildert und am Muschker Teich mehrfach angepflanzt (Otto 2012).

Verbreitung und Einbürgerung

Einbürgerungszeit: Ende des 18. Jh. in Europa eingeführt, 1796 erstmals in Deutschland kultiviert
Einbürgerungsgrad in Sachsen: regional v. a. an Orten der forstlichen Anpflanzung sich spontan natürlich verjüngend, z. B. an der Elbe; lokal kleinflächig völlig eingebürgert (Gutte 2006)
Einbürgerungsweise: Ende des 19. Jh. stellenweise forstlich, später auch als Straßen- und Parkbaum gepflanzt

Vorkommenskarte

Vorkommenskarte

Phänologie


Phänogramm

Phänogramm

Lebensraum


Lebensraum im Herkunftsgebiet: weite standörtliche Amplitude: als gewässerbegleitende Baumart in Auwäldern und an Gewässerrändern oder in Laubmischwäldern mit Rot-Ahorn, Amerikanischer Ulme, Amberbaum, Schwarz-Weide und Weiden-Eiche. Natürliche Standorte beschränken sich fast vollständig auf das Tiefland und liegen meist in Bereichen, die ein- bis zweimal im Jahr überflutet werden. Die Art ist auch an der Wiederbewaldung gestörter oder brach gefallener Offenlandstandorte beteiligt.
Lebensraum in Sachsen: vor allem Laubwälder (besonders Hartholzauenwälder) auf feuchten, nährstoffreichen Standorten. Tritt vereinzelt auch ruderal auf.

Ökologische Charakterisierung

  • Laubwald, Laubmischwald

Höhenstufen

  • collin
  • montan
  • planar

Management


Beurteilung

Naturschutzfachliche Beurteilung:
• Es kann zum Verlust der lebensraumtypischen Baumartenzusammensetzung in Auenwäldern kommen: Die Rot-Esche verdrängt auf feuchten Auenstandorten die Stieleiche. In den Hartholzauwäldern ist sie zumeist nur beigemischt, jedoch bildet sie in Flutrinnen oft Dominanzbestände und baut hier an ursprünglichen Röhrichten einen neuen Waldtyp auf. Diese Flutrinnen sind ökologisch wertvolle Strukturen (= natürliche permanente Offenbereiche und Lebensraum u.a. für Rotbauchunke oder Moorfrosch) und können aufgrund der ausgeprägten Überflutungstoleranz und Staunässeverträglichkeit von der Rot-Esche besiedelt und damit für andere Arten entwertet werden.
• Eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung der Rot-Esche in Auwäldern könnte der Rückgang heimischer Arten wie Ulmenarten, Stieleiche in unseren Auwäldern aus anderen Gründen spielen (www.neobiota.de).
• Über Maßnahmen ist generell in Abhängigkeit von der Zielsetzung für das betreffende Gebiet zu entscheiden. Sie sind nur dann sinnvoll, wenn eine Wiedereinwanderung der Art auszuschließen ist.

Betroffene Schutzgüter:
• Hart- und Weichholzauenwälder

Wirtschaftliche Beurteilung: Das Holz der Rot-Esche ist weniger wertvoll als das der einheimischen Esche.

Negative gesundheitliche Auswirkungen: Keine gesundheitlichen Auswirkungen bekannt oder zu erwarten

Wissensdefizite in Sachsen: Verbreitung unvollständig erfasst. Art im Gebiet sicher schon weiter verbreitet als in Gutte (2001).

Fazit für Sachsen: Invasives Verhalten ist aus Auwäldern bekannt. Ob die Rot-Esche Lebensgemeinschaften an anderen Standorten nachhaltig verändern kann, ist noch nicht absehbar. Einbürgerungs- und Ausbreitungstendenz sind zu beobachten.

Management

Präventive Maßnahmen:
• im Sinne einer Unterbindung der weiteren Ausbreitung bzw. als vorbeugende Maßnahme sollte keine weitere waldbauliche Förderung der gebietsfremden Baumart im Zuge von Pflegemaßnahmen geschehen
• im Umkreis von ca. 150 m um geschützte oder besonders gefährdete Biotope sollte der Diasporeneintrag unterbunden werden
• schattenspendende Schutzgürtel können eine weitere Etablierung und Ausbreitung der Verjüngung aufgrund des hohen Lichtbedarfs unterbinden (Schmiedel 2013)

Bekämpfungsstrategien:
• bei Jungwuchspflege Rot-Eschen permanent beseitigen, da diese gegenüber jungen Stiel-Eichen vorwüchsig sind
• Eine Ringelung oder Fällung von Altbäumen der Rot-Esche wird als ersteinrichtende Maßnahme zur Reduzierung der Anteilsfläche in verschiedenen Schutzgebieten durchgeführt. Mancherorts zeigt diese Maßnahme weniger gute Erfolge (Zacharias & Breucker 2008). Es fehlen jedoch langjährige Erfahrungen zum Erfolg dieser Bekämpfungsmaßnahmen. Methode: stammumfassende Ringelung von 30 cm Höhe und 3-5 cm Tiefe, wobei jedoch kein unmittelbares Absterben der Bäume erfolgt. Eine Sommerringelung erzielt nach bisherigem Erkenntnisstand die schnellere Wirkung. Das Herausfräsen von Borke und Kambium auf einer Höhe von 40 cm führt nur bedingt zum Absterben der Bäume, da eine Überwallung der Frässtelle und einer Regeneration der Bäume sehr wahrscheinlich ist.
• Eine Nachbehandlung der Rot-Eschen-Wurzelstöcke durch Abschlagen oder Rückschnitt durchwachsender Austriebe im Zuge der Kulturpflege ist i.d.R. erforderlich, da die Art nach mechanischer Bekämpfung an der Stammbasis Austriebe bildet. Im Projektgebiet des Naturschutzgroßprojektes „Mittlere Elbe“ führten die Maßnahmen zur Beseitigung der Rot-Eschenbestände zur Mehrung der Hartholzauenwaldfläche (FFH-LRT 91F0) sowie zur Förderung von Hochstaudenfluren in Flutrinnen und –senken (Patzak 2014).
• Nach Beseitigung von Dominanzbeständen oder zur Entwicklung von Offenlandflächen in Auenwälder Einbringen der natürlichen Gehölzarten des Hartholzauenwaldes über Saat und/oder Pflanzung. Dabei dichten Pflanzverband wählen, um auflaufende Rot-Eschen-Verjüngung und Stockaustriebe nach Dichtschluss der Pflanzung auszudunkeln. Rot-Esche in den ersten Jahren zurückzudrängen.

Nicht zu empfehlende Maßnahme: Ringeln mit Hilfe eines Fräßkopfes, da die Wahrscheinlichkeit einer Überwallung und nachfolgenden Regeneration sehr groß ist (Schmiedel et al. 2015).

Handlungsbedarf: Ein Handlungsbedarf in zahlreichen Einzelfällen ergibt sich vor allem aus Sicht des Naturschutzes und der Forstwirtschaft. Dabei soll die Handlungsentscheidung auf die konkrete Teilpopulation bezogen werden und das problematische Verhalten der Rot-Esche mit den Aussichten auf den Erfolg der Maßnahme abgewogen werden, zumal standörtliche Störungen, wie sie auch im Zusammenhang mit Bekämpfungen entstehen, die Rot-Esche mitunter fördern. Großflächig sollten Bekämpfungsmaßnahmen zur Zurückdrängung nur durchgeführt werden, wenn ihr Erfolg gesichert werden kann. Dafür sind intensive Nacharbeiten über mehrere Jahre zu leisten, um die vegetative Regeneration der behandelten Bäume zu verhindern. Auch ist damit zu rechnen, dass die Ausbreitung von Samen durch Wind und Wasser zur Etablierung neuer Populationen führt.
Eine natürliche Bestandsentwicklung, insbesondere der Auwälder, mit einer Akzeptanz der Rot-Esche ist in Erwägung zu ziehen.

Für das Management von Neobiota in Sachsen beachten Sie auch die offiziellen Seiten des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL): http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/natur/34835.htm ; insbesondere auch die Arbeitshilfen: http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/natur/34838.htm

Zentrales Medium für die Sammlung von Artdaten in der Naturschutzverwaltung des Freistaates Sachsen ist die Zentrale Artdatenbank beim LfULG: http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/natur/8048.htm ;
Aktuelle Übersichtskarten der Verbreitung von Arten in Sachsen können unter folgendem Link abgerufen werden: http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/infosysteme/cadenzaweb2014/commands.xhtml?Login.Anonymous</p  
Meldungen an die Regionalverantwortlichen der Arbeitsgemeinschaft sächsischer Botaniker (AGsB) werden jährlich in die Zentrale Artdatenbank übernommen.

Handlungsbedarf Neobiotamanagement

Handlungsbedarf Neobiotamanagement

Handlungsbedarf für ein Management in zahlreichen Einzelfällen vorhanden

Sonstiges


Literatur

Sachsen:
Gutte, P. (2001): Sachsens Neophyten – eine Übersicht. In: Brandes, D. (Hrsg.) Adventivpflanzen. Beiträge zu Biologie, Vorkommen und Ausbreitungsdynamik von Archäophyten und Neophyten in Mitteleuropa. Tagungsbericht des Braunschweiger Kolloquiums vom 3.-5. November 2000. Braunschweig, S. 151-160.
Gutte, P. (2006): Flora der Stadt Leipzig einschließlich Markkleeberg. Weissdorn-Verlag, Jena, 278 S. Gutte, P., Hardtke, H.-J., & Schmidt, P. (2013): Die Flora Sachsens und angrenzender Gebiete. Ein pflanzenkundlicher Exkursionsführer. Quelle & Meyer Verlag, Wiebelsheim, 983 S.
Hardtke, H.-J., Ihl, A. (2000): Atlas der Farn- und Samenpflanzen Sachsens. In: Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie (Hrsg.): Materialien zu Naturschutz und Landschaftspflege. Dresden. 806 S.
Hardtke, H.-J., Klenke, F. & Müller, F. (2013): Flora des Elbhügellandes und angrenzender Gebiete. Sandstein Verlag, Dresden, 718 S.
Otto, H.-W. (2004): Die Farn- und Samenpflanzen der Oberlausitz. Berichte der naturforschenden Gesellschaft der Oberlausitz 22, Görlitz.
Otto, H.-W. (2012): Die Farn- und Samenpflanzen der Oberlausitz. Verzeichnis der in der sächsischen und brandenburgischen Oberlausitz wildwachsenden Gefäßpflanzen sowie der forst- und landwirtschaftlichen Nutzpflanzen und der verwilderten Zierpflanzen. Berichte der Naturforschenden Gesellschaft der Oberlausitz, Supplement zu Band 20, Görlitz.
Uhlmann, H. (2005): Flora Nossen/Rosswein im Klosterbezirk Altzella. Gersdorf, 248 S.

Weiterführende Literatur:
Ille, D. & Schmidt, P.A. (2008): Ausbreitungsstrategie der Rot-Esche (Fraxinus pennsylvanica). Erste Ergebnisse zum Verhalten im Mittelmeergebiet. Veröffentlichung LPR Landschaftsplanung Dr. Reichhoff GmbH 4, S. 41-45.
Patzak, U. (2014): Management der Rotesche im Projektgebiet des Naturschutzgroßprojektes „Mittlere Elbe“. Powerpoint-Präsentation KORINA-Workshop „Verbreitung der Rot-Esche und Schritte zu einer Strategie zum Management der Art“ 10.Juli 2014, Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, Halle
Kowarik, I. (2010): Biologische Invasionen: Neophyten und Neozoen in Mitteleuropa. 2. Aufl., Ulmer, Stuttgart, 492 S.
Nehring, S., Kowarik, I., Rabitsch, W. & Essl, F. (2013): Naturschutzfachliche Invasivitätsbewertungen für in Deutschland wild lebende gebietsfremde Gefäßpflanzen. BfN-Skripten 352.
Schmiedel, D. (2010): Fraxinus pennsylvanica in den Auenwäldern der Mittelelbe. Invasionsbiologie und ökologisches Verhalten im naturschutzfachlichen Kontext. Berl. Beitr. Ökol. 6, S. 1-206.
Schmiedel, D., Huth, F. & Wagner, S. (2013): Using data from seed-dispersal modelling to manage invasive tree species: The example of Fraxinus pennsylvanica Marshall in Europe. Environmental Management 52, S. 851-860.
Schmiedel, D., Wilhelm, E.-G., Nehring, S., Scheibner, C., Roth, M. & S. Winter (2015): Management-Handbuch zum Umgang mit gebietsfremden Arten in Deutschland. Band 1: Pilze, Niedere Pflanzen und Gefäßpflanzen. Naturschutz und Biologische Vielfalt 141/1. Bonn- Bad Godesberg, Landwirtschaftsverlag.
Schneider, K. (2014): Verbreitung der Rot-Esche in Sachsen-Anhalt und an der Mulde. Powerpoint-Präsentation KORINA-Workshop „ Verbreitung der Rot-Esche und Schritte zu einer Strategie zum Management der Art“ 10.Juli 2014, Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, Halle. 37 S.
Vor, T., Spellmann, H., Bolte, A. & Ammer, C. (2015): Potenziale und Risiken eingeführter Baumarten: Baumartenportraits mit naturschutzfachlicher Bewertung. 233 S.
Zacharias, D. & Breucker, A. (2008): Die nordamerikanische Rot-Esche (Fraxinus pennsylvanica MARSH.) – zur Biologie eines in den Auenwäldern der Mittelelbe eingebürgerten Neophyten. Braunschw. Geobot. Arb. 9, S. 499-529.
Zentralverband Gartenbau (2008): Umgang mit invasiven Arten. Empfehlungen für Gärtner, Planer und Verwender. Zentralverband Gartenbau, 37 S.

Links:
http://www.neobiota.de/12643.html , abgerufen am 27.04.2015
http://www.korina.info/?q=node/51 , abgerufen am 27.04.2015

Bearbeitungsstand und Bearbeiter des Artensteckbriefes

Offizieller Artensteckbrief des LfULG; Stand: 07.05.2015; Bearbeiter: Dr. Uta Kleinknecht, Uta Glinka (IVL);
Hinweise und Änderungsvorschläge bitte an: dietmar.schulz@smul.sachsen.de
Legende zum Artensteckbrief unter: http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/natur/22872.htm
Informationen zur Artengruppe für Sachsen: http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/natur/23411.htm
Informationen zu Neobiota: http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/natur/34835.htm