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Anser fabalis (Latham, 1787) / Saatgans (Sachsen)

Rechtlicher Schutz und Rote Liste


Artenschutzrechtlicher Schutzstatus:BG (besonders geschützt)

Allgemeine Arteninformationen


Taxonomie

Zwei deutlich verschiedene Unterartengruppen, die vermutlich getrennte Arten darstellen: Waldsaatgans (fabalis-Gruppe): Anser [fabalis] fabalis mit Brutverbreitung von Nordskandinavien bis Westsibirien, ferner A. [f.] johanseni mit Brutverbreitung vom Ural bis zum Baikalsee und die ostsibirische Unterart A. [f.] middendorffii Tundrasaatgans (serrirostris-Gruppe): A. [f.] rossicus mit Brutverbreitung von Westsibirien bis Taimyr und die vom Lena-Delta bis an die Beringsee verbreitete Unterart A. [f.] serrirostris In Deutschland treten nur die Waldsaatgans Anser [f.] fabalis und die Tundrasaatgans A. [f.] rossicus als regelmäßige Gastvögel auf.

Kennzeichen

Saatgänse sind mittelgroße (Tundrasaatgans) bis große (Waldsaatgans), überwiegend dunkel braungrau gefärbte „Graue Gänse“ mit leuchtend orange gefärbten Beinen.

Die Tundrasaatgans ist etwas kleiner als eine Graugans und hat einen dunkelbraunen Kopf und Oberhals, der deutlich zur grauen Brust und zur Oberseite kontrastiert. Der Schnabel ist meist dunkel mit einer schmalen orangefarbigen Binde und einer dunklen Schnabelspitze. Es gibt aber auch Individuen mit einer stärker ausgeprägten orangenen Zeichnung am Schnabel, die an Waldsaatgänse erinnern.

Waldsaatgänse sind deutlich größer und langhalsiger als Tundrasaatgänse und erreichen fast Graugansgröße. Der Schnabel ist länger und schlanker und weist einen höheren Orangeanteil auf, als der von Tundrasaatgänsen. Kopf und Hals haben meist die gleiche Färbung, wie der Rücken. Einzelne, mit Tundrasaatgänsen vergesellschaftete Waldsaatgänse halten sich häufig etwas abseits auf.

Die Bestimmung ist teilweise aber schwierig, vergleiche auch Barthel & Frede (1989), Bergmann et al. (2005) sowie Heinicke et al. (2005). Saatgänse sind weniger rufaktiv als Blässgänse, häufigster Flugruf ist ein zwei- oder mehrsilbiges, nasales „kajak“ oder „kaijaijah“. Waldsaatgänse rufen tiefer und auffallend sonor, fagottartiger als Tundrasaatgänse und können mit entsprechender Erfahrung am Ruf erkannt werden.

Biologie und Ökologie

Die Tundrasaatgänse brüten in den baumfreien arktischen Tundren Eurasiens. Ihre Brutgebiete liegen in der offenen Tundra und reichen bis in die von Weiden dominierte Strauchtundra. Im Gegensatz dazu brüten Waldsaatgänse an Gewässern und Mooren in der durch Birken und Koniferen dominierten Taigazone. Nichtbrüter beginnen im Frühsommer mit einem Mauserzug an größere Sammelplätze, die sich häufig in Küstennähe oder im Bereich von Flussmündungen befinden. Nach dem Flüggewerden der Jungen wandern auch die Brutvögel im Spätsommer zunächst an die großen Sammelplätze.

In Deutschland treffen die ersten Zuzügler Mitte September ein, die Hauptmasse erreicht Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg meist Anfang Oktober innerhalb weniger Stunden oder Tage. In Mitteleuropa bevorzugen Saatgänse eine Kombination aus großen Wasserflächen mit Flachwasserzonen als Schlafplätze und ungestörten Nahrungsgebieten in Form von Mais- und Getreidestoppeläckern und abgeernteten Hackfruchtäckern. Sind die Stoppelflächen im Winter umgebrochen oder abgefressen, weiden die Saatgänse bevorzugt auf Rapsäckern und Wintergetreideflächen. Saatgänse nutzen Grünland in deutlich geringerem Umfang als Blässgänse. In den Rast- und Überwinterungsgebieten zeigen Saatgänse eine ausgeprägte Tagesrhythmik (LfUG 2008). Sie verlassen die Schlafgewässer am Morgen und verteilen sich häufig großräumig in die Nahrungsgebiete. Besonders im Herbst, kurz nach ihrer Ankunft, werden mittags bis zum frühen Nachmittag die Gewässer zum Trinken, Baden und Ruhen aufgesucht, ehe die Gänse erneut zur Nahrungssuche abfliegen. In der Abenddämmerung erfolgt ein konzentrierter Anflug an die Schlafgewässer. Die Gänse fallen in der Gewässermitte ein, suchen zum Schlafen nach Möglichkeit aber geschützte Flachwasserzonen auf. Vom Spätherbst bis zum Frühjahr verbleiben die Gänse bei Störungsfreiheit tagsüber auf den Nahrungsflächen und trinken an kleinen Lachen und Pfützen bzw. fressen Schnee.

Überwinternde Saatgänse sind in Deutschland häufig mit Blässgänsen (Anser albifrons) und anderen Gänsearten vergesellschaftet. Familien und verwandte Tiere bzw. Tiere aus gleichen lokalen Brutgebieten halten langfristig eng zusammen.

Die Nester werden einzeln, auf etwas erhöhten, trockenen Standorten angelegt (Rutschke 1987). Die Weibchen legen durchschnittlich 4-6 Eier, die 27-29 Tage bebrütet werden. Die Jungen sind mit 40-50 Tagen flügge. Die Brut erfolgt allein durch das Weibchen, die Männchen wachen in dieser Zeit in Nestnähe. Die Jungen werden durch beide Partner geführt. Eine Jahresbrut, Nachgelege scheinen nicht vorzukommen. Der Familienzusammenhalt besteht bis in den Winter und darüber hinaus.

Die Entfernung zwischen Schlafgewässern und Nahrungsflächen im Winterquartier beträgt häufig 5-10 km. Zu besonders attraktiven Flächen können Gänse aber auch täglich Distanzen von über 30 km fliegen.

Überregionale Verbreitung

Die in Deutschland als Rastvögel auftretenden Individuen stammen überwiegend von den arktischen Küsten Nordwestrusslands aus den Tundragebieten von der Halbinsel Kola bis Yamal (Tundrasaatgans) bzw. aus der Taigazone Skandinaviens und Westsibiriens (Waldsaatgans) (LfUG 2008).

Die Waldsaatgans zeigte in den letzten Jahrzehnten neben allgemeinen Bestandsrückgängen eine Verkleinerung des Überwinterungsgebietes und tritt gegenwärtig in Deutschland nur noch im Nordosten, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg in größeren Rastbeständen auf (Heinicke et al. 2005). Diese können aber bis zu 75 % der biogeografischen Population umfassen (Kruckenberg et al. 2011b).

In den überwiegenden Teilen Deutschlands tritt vorwiegend die Tundrasaatgans auf, wobei bis zu 80 % des Weltbestandes der Unterart A. [f.] rossicus Deutschland frequentieren (Kruckenberg et al. 2011b). Zur Bestandsentwicklung der Saatgänse gibt es eine Reihe von Unklarheiten. Seit den 1970er Jahren konnten sich die Bestände der meisten arktischen Gänsearten dank großräumigen Jagdverzichtes deutlich von ihrem historischen Tiefststand nach dem 2 Weltkrieg erholen, ohne jedoch wieder das Niveau des 19. Jahrhunderts zu erreichen. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben die Winterbestände im pannonischen Raum ab- und in Mittel- und Westeuropa zugenommen. Aktuell wird der internationale Bestandstrend der Tundrasaatgans als stabil angesehen, während die Waldsaatgans einen stark abnehmenden Trend zeigt (Kruckenberg et al. 2011a, b).

Für Mitteldeutschland liegt eine weitere Ursache der zunehmenden Rastbestände in den durch die Flutung von Tagebauseen neu entstandenen Rastgewässern. In Abhängigkeit von der Winterwitterung erfolgt ein Weiterzug bis an die (niederländische) Nordseeküste. In milden Wintern überwintern größere Anteile der Saatganspopulationen in Deutschland.

Erhaltungszustand


Erhaltungszustand

nicht bewertet

Hinweise Erhaltungszustand

ausschließlich Gastvogel in Sachsen

Jagd- und Fischereirecht


Jagdrecht, begrenzte Jagdzeit

Prüfung und Erfassung


Hinweise für Artenschutzprüfung

  • Vogelart mit hervorgehobener artenschutzrechtlicher Bedeutung

Betrachtungsschwerpunkt Artenschutzprüfung

Gastvogelaspekt

Untersuchungsstandards

Die sächsische Vogelschutzwarte Neschwitz beauftragt im Rahmen des International Waterbird Census (IWC, Internationale Wasservogelzählung bzw. Monitoring rastender Wasservögel) regelmäßig Rast- und Überwinterungsbestände von Wasservögeln an 175 bedeutsamen Rastgewässern in Sachsen. Dabei werden auch Gänsebestände an den Schlafgewässern erfasst, eine Differenzierung von Saat- und Blässgänsen ist aber nur teilweise möglich.

Gänsebestände an Schlafgewässern können am sichersten während des Morgenabfluges vom Gewässer erfasst werden, da der Zuflug am Abend bis in die Dunkelheit andauern kann. Bei großen Individuenzahlen kann der Anteil einzelner Arten dabei häufig nur sehr grob abgeschätzt werden. Zur Verbesserung der Datenqualität sollte eine genauere Zählung im Bereich der Nahrungsgebiete als Grundlage für eine Hochrechnung erfolgen. Dabei sind ggf. auch Ablesungen von mit Halsbändern markierten Gänsen möglich, die wertvolle Daten zum Verhalten der Gänse liefern können. Ringmeldungen sind an die als Beringungszentrale für die ostdeutschen Bundesländer zuständige Vogelwarte Hiddensee oder das Online-Portal www.geese.org möglich. Während der Zählungen sind Störungen der rastenden Gänse strikt zu vermeiden. Die Gänse können am besten von ggf. vorhandenen Beobachtungsplätzen oder aus dem Fahrzeug heraus beobachtet werden. Bei der Annäherung sollte auf die Reaktion der Gänse geachtet werden, um ein Auffliegen zu vermeiden: Heben mehrere fressende oder ruhende Tiere gleichzeitig die Köpfe sollte man sich nicht weiter annähern bzw. das Fahrzeug wieder beschleunigen, um den Abstand zu vergrößern. Besonders in den ersten Tagen nach der herbstlichen Ankunft können Saatgänse auch in den Mittagsstunden am Gewässer gezählt werden.

Nachweise von Waldsaatgänsen in Sachsen sind bei der Avifaunistischen Kommission Sachsen zu dokumentieren.

Sonstige Arten-Attribute

  • Wasservogelart des SPA-Fachkonzeptes (Tab. 4)
  • Triggerart (Vögel) - Überwinterung
  • Vogelart in den SPA-Standarddatenbögen (alt)
  • Zielart Biotopverbund (Konzentration von Vorkommen)

Vorkommen


Status Etablierung

Regelmäßiger Gast/Durchzügler; Teillebensraum außerhalb Reproduktionsgebiet (nur Tiere)

Status Vögel

Gastvogel

Nachweisabsicherung

Nein

Bestand

Bis in die 1980er Jahre rasteten arktische Gänse in Sachsen nur in wenigen Gebieten, wie der Oberlausitz, dem Teichgebiet Zschorna, in grenznahen Räumen bei Bitterfeld und Borna/Altenburg, am Großteich Torgau und in der Dübener Heide. Nach 1990 entstanden zahlreiche neue Rastgewässer durch die Flutung ehemaliger Braunkohlentagebaue. In Abhängigkeit von den verfügbaren Nahrungsflächen werden die Bestandsmaxima in Ost- und Mittelsachsen meist im Oktober und November, in Nordwestsachsen zwischen November und Januar erreicht. Trotz der allgemeinen Zunahme des Maisanbaus kam es in den letzten Jahren zu regionalen Verschlechterungen des Nahrungsangebotes, da die Maisstoppeln kurz nach der Ernte umgebrochen wurden. Dies führt ebenso wie eine Intensivierung der Bejagung dazu, dass Saatgänse täglich weite Strecken zu geeigneten Nahrungsflächen fliegen müssen, teilweise bis in die mittleren und oberen Lagen des Erzgebirges. Durch diese sehr auffälligen Flugbewegungen wird eine Bestandszunahme vorgetäuscht. Der Rastbestand der Tundrasaatgänse umfasst 50.000-70.000 Individuen (LfUG 2008).

Die Bedeutung Sachsens als Überwinterungsgebiet für Waldsaatgänse ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Waldsaatgänse werden aktuell nur in geringen Individuenzahlen aus Sachsen gemeldet, teilweise aber vermutlich auch übersehen. Ein Teil der in Sachsen nahrungssuchenden Saatgänse sucht zum Schlafen Gewässer in angrenzenden Bundesländern sowie in Tschechien und Polen auf

Vorkommenskarte

Vorkommenskarte

Naturraumkarte

Naturraumkarte

Phänologie


Phänogramm

Phänogramm

Lebensraum


Habitatkomplexe

  • Äcker und Sonderkulturen
  • Bergbaubiotope
  • Feuchtgrünland, Staudenfluren
  • Fließgewässer, Quellen
  • Grünland, Grünanlagen
  • Stillgewässer inkl. Ufer
  • Sümpfe, Niedermoore, Ufer

Höhenstufen

  • collin
  • montan
  • planar

Management


Beurteilung

Durch allgemeine Bestandszunahme, eine großräumige Verlagerung der Rast- und Überwinterungsgebiete der europäischen Flyway-Populationen und der Neuentstehung großer Rastgewässer in den Tagebaufolgelandschaften hat sich die Bedeutung Sachsens als Lebensraum für die Saatgans seit den 1990er Jahren erheblich erhöht. Aktuell scheinen die Rastbestände auf hohem Niveau zu stagnieren und können mehr als 10 % des Weltbestandes von A. [f.] rossicus umfassen.

Handlungsbedarf aus Landessicht

  • Landeszielart des Biotopverbundes

Management

Schutz durch allgemeinen Schutz der Lebensräume. Schwerpunkte bilden die Sicherung ausreichender Ruhebereiche an Schlafgewässern und auf Nahrungsflächen. Bei langanhaltender und intensiver Beweidung bestimmter Wintersaaten können Saatgänse landwirtschaftliche Schäden verursachen. Das tritt aber erst ein, wenn eine gewisse Schadensschwelle überschritten wird, da häufig Pflanzenteile gefressen werden, die ohnehin im Winter absterben und ein moderater herbstlicher Verbiss auch das Pflanzenwachstum anregen und zu Ertragssteigerungen führen kann. Wann die Schadensschwelle erreicht wird, hängt u. a. vom Entwicklungszustand der Saaten, der Bodenart und –feuchte sowie der Individuendichte und Beweidungsdauer ab. Wenn vorhanden, bevorzugen Saatgänse in Sachsen Stoppel- und Bracheflächen zur Nahrungssuche. Diese sind wie Zwischenfrüchte und Grünland aus landwirtschaftlicher Sicht unproblematisch. Allerdings kann es infolge von Störungen und Bejagen dazu kommen, dass sich Saatgänse längerfristig auf wenige, ungestörte Äcker konzentrieren, auf denen sie unter Umständen Schäden verursachen. Durch lange Standzeiten von Maisstoppelflächen und die generelle Vermeidung von Störungen auf unproblematischen Nahrungsflächen ist eine Lenkung der Rastbestände möglich. Für weitere Hinweise vgl. LfUG (2008, http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/natur/8048.htm).

Aktuelle Übersichtskarten der Verbreitung von Arten in Sachsen können unter folgendem Link abgerufen werden: http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/infosysteme/ida

Gefährdungen


Gefährdungsursachen in den Rast- und Überwinterungsgebieten bilden: 

  • Verluste konfliktarmer, möglichst unzerschnittener Nahrungsgebiete z. B. durch Zersiedelung der Landschaft und Errichtung von Windkraftanlagen in Rastgebieten 
  • Verluste durch Jagd (Jagdstrecke zuzüglich der Verluste angeschossener Vögel)

Sonstiges


Literatur

Baierlein, F.; Dierschke, J.; Dierschke, V. ; Salewski, V.; Geiter, O.; Hüppop, K.; Köppen, U. & Fiedler, W. (2014): Atlas des Vogelzugs. Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel. – Aula-Verlag Wiebelsheim: 567 S. 

Barthel,P. H. & Frede, M. (1989): Die Bestimmung von Gänsen der Gattung Anser. – Limikola 3: 1-31

Bauer, H.-G., Bezzel, E. & Fiedler, W. (Hrsg.) (2005): Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas. Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz. Band 1: Nonpasseriformes – Nichtsperlingsvögel. – AULA-Verlag Wiebelsheim: 808 S.

Bergmann, H.-H.; Heinicke, T.; Koffijberg, K.; Kowallik, C. & Kruckenberg, H. (2005): Wilde Gänse: Erkennen, beobachten, zählen. - DO-G Projektgruppe Gänseökologie (Hrsg.). S. 68.

Deinet, S.; Zöckler, C.; Jacoby, D.; Tresize, E.; Marconi, V.; McRae, L.; Svobods, M.; & Barry, T. (2015). The Arctic Species Trend Index: Migratory Birds Index. Conservation of Arctic Flora and Fauna, Akureyri, Iceland: 130 S.

Fünfstück, H.-J., Ebert, A., Weiß, I. (2010): Taschenlexikon der Vögel Deutschlands. - Quelle & Meyer Verlag Wiebelsheim: 685 S.

Heinicke, T.; Mooij, J. & Steudtner, J. (2005) Zur Bestimmung von Saatgans (Anser f. fabalis, A. f. rossicus) und Kurzschnabelgans (Anser brachyrhynchus) und deren Auftreten in Ostdeutschland. – Mitteilungen des Vereins Sächsischer Ornithologen 9: 533-553

Hüppop, O.; Bauer, H. G.; Haupt, H.; Ryslavy, T.; Südbeck, P. & Wahl, J. (2013): Rote Liste wandernder Vogelarten Deutschlands. 1. Fassung, 31. Dezember 2012. Berichte zum Vogelschutz (50): 23-83

Kruckenberg, H. & Mooij, J. H. (2007): Warum Wissenschaft und Vogelschutz die Gänsejagd in Deutschland ablehnen. – Berichte zum Vogelschutz 44: 107-119.

Kruckenberg, H., Mooij, J.H., Südbeck, P. & Heinicke, T. (2011a): Die Internationale Verantwortung Deutschlands für den Schutz arktischer und nordischer Wildgänse. Teil I: Verbreitung der Arten in Deutschland. Naturschutz und Landschaftsplanung 43: 334-342.

Kruckenberg, H., Mooij, J.H., Südbeck, P. & Heinicke, T. (2011b): Die Internationale Verantwortung Deutschlands für den Schutz arktischer und nordischer Wildgänse. Teil II: Bewertung, Gefährdung und Schutzmaßnahmen. - Naturschutz und Landschaftsplanung 43: 371-378.

LfUG (2008): Wildlebende Gänse und Schwäne in Sachsen. Vorkommen, Verhalten, Management. – Naturschutz und Landschaftspflege. – Dresden: 47 S.

Madge, S.,Burn, H. & Hoerschelmann, H. (1989):Wassergeflügel. Ein Bestimmungsbuch der Schwäne, Gänse und Enten der Welt. Verlag Paul Parey, Hamburg und Berlin: 297 S.

Rutschke, E. (1987): Die Wildgänse Europas. Biologie, Ökologie und Verhalten. VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag Berlin: 255 S. Steffens, R., D. Saemann & K. Grössler (1998 ): Die Vogelwelt Sachsen. – Gustav Fischer Verlag, Jena-Stuttgart-Lübeck-Ulm: 530 S.

Stiefel, A. (1979): Ruhe und Schlaf bei Vögeln. Die Neue Brehm-Bücherei Bd. 487. – A. Ziemsen Verlag, Wittenberg Lutherstadt: 216 S.

Urs N. Glutz von Blotzheim (Hrsg.): Handbuch der Vögel Mitteleuropas. Mit einem Lexikon ornithologischer Fachbegriffe von Ralf Wassmann. Vogelzug-Verlag, Wiebelsheim 2004, ISBN 3-923527-00-4 (CD-ROM für Windows, MacOS, Unix usw., als PDF-Datei: 15.718 Buchseiten mit 3200 Abbildungen).

Wahl, J.; Blew, J.; Garthe, S.; Günther, K.; Mooij, H. J. & Sudfeldt, C. (2003): Überwinternde Wasser- und Watvögel in Deutschland: Bestandsgrößen und Trends ausgewählter Vogelarten für den Zeitraum 1990 - 2000. Berichte zum Vogelschutz 40: 91-103

Bearbeitungsstand und Bearbeiter des Artensteckbriefes

Stand: 20.11.2015; Bearbeiter: Dr. André Günther und Marko Olias (Naturschutzinstitut Freiberg); Hinweise und Änderungsvorschläge bitte an: Heiner.Blischke@smul.sachsen.de

Legende zum Artensteckbrief unter: http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/natur/22872.htm; Informationen zur Artengruppe für Sachsen: http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/natur/22988.htm